Der KI-Hype und die Rüstungsbranche bescheren der Boston Consulting Group eine hohe Nachfrage und steigende Umsätze.
Goldgrube KI und RüstungBCG profitiert von hoher Nachfrage bei KI und Verteidigung

Christoph Schweizer, weltweiter Chef der Boston Consulting Group, kann wachsende Geschäfte verkünden. (Archivbild)
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Der Boston Consulting Group (BCG) kommt eine erhöhte Nachfrage nach Beratungsleistungen zugute, die durch den Hype um Künstliche Intelligenz (KI) und den Rüstungssektor angetrieben wird. Laut Mitteilung der Unternehmensberatung aus Frankfurt expandierte der Geschäftsbereich für KI-bezogene Transformationen im letzten Jahr um 25 Prozent. Global wurden bereits über 40 Prozent der Einnahmen mit Technologie- und KI-Vorhaben erzielt.
Die weltweiten Erlöse kletterten 2025 auf 14,4 Milliarden Dollar (etwa 12,3 Mrd. Euro), was einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Gleichzeitig wurde die Belegschaft auf 33.500 Mitarbeiter erweitert, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Die frühzeitige Ausrichtung auf Künstliche Intelligenz erweise sich als vorteilhaft, äußerte Christoph Schweizer, der globale Leiter von BCG.
Hohe Nachfrage durch Künstliche Intelligenz
Zusammen mit McKinsey und Bain & Company gehört die Boston Consulting Group zu den führenden Akteuren im Beratungssektor. Der Aufschwung der KI, welche das Potenzial besitzt, ganze Wirtschaftszweige grundlegend zu verändern, verschafft den Beratungsfirmen zwar neue Mandate, setzt sie jedoch gleichzeitig unter Zugzwang. Mittels KI-Lösungen lassen sich Routinearbeiten zügiger und kosteneffizienter automatisieren.
BCG vertraue dennoch weiterhin auf menschliche Expertise und habe in Mitteleuropa fast 1.000 neue Angestellte rekrutiert, erklärte Michael Brigl, der für die Geschäftsregionen Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa verantwortlich ist. Seinen Worten zufolge durchlebt BCG die umfassendste Umgestaltung seit Bestehen des Unternehmens, wozu auch eine gezielte KI-Fortbildung für die gesamte Belegschaft zählt. Die Anwendung von KI-Werkzeugen sei für die Teams alltäglich geworden; laut Unternehmensangaben konzipieren rund 4.000 dieser Teams selbstständig Arbeitsabläufe und Automatisierungen.
Beratungsbedarf zu Verteidigungsthemen nimmt zu
Darüber hinaus ist die Nachfrage von Kunden bei Rüstungsfragen aufgrund der globalen Konflikte angestiegen. „Geopolitische Spannungen, gestiegene Rüstungsbudgets und der damit verbundene Aufbau industrieller Kapazitäten haben den Beratungsbedarf in diesem Bereich spürbar erhöht“, erläuterte BCG-Partner Daniel Zepter. Dies wirke sich auf Behörden, Verteidigungsunternehmen, neue mittelständische Akteure am Markt sowie auf Geldgeber aus. BCG begleitet demnach öffentliche Stellen und Firmen bei Ausschreibungen und realisiert gemeinsam mit Klienten Verteidigungsprojekte. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
