Am Montag, 9. März, öffnet die Stadt ihr Online-Portal speziell für Rodenkirchener: Sie sollen sagen, wo sich mehr Grün in ihrem Veedel wünschen.
Grün im BezirkRodenkirchener dürfen ihre Wünsche kundtun

Der Forstbotanische Garten ist eine grüne Lunge im Stadtbezirk Rodenkirchen.
Copyright: Uwe Weiser
Mehr Grün, mehr Vielfalt, weniger Konflikt, punktuelle Maßnahmen - Unter diesen Stichworten startet die Verwaltung ab Montag, 9. März, im Stadtgebiet Rodenkirchen eine Online-unterstützte Meinungsumfrage. Generell soll es darum gehen, die Aufenthaltsqualität im Bezirk zu erhöhen, in Zeiten des auch in Städten spürbaren Klimawandels. Auf einer interaktiven Online-Karte können Markierungen im Stadtbezirk gesetzt und konkrete Ideen eingetragen werden.
Etwa Vorschläge, wo neues Grün vorstellbar ist, auf öffentlichen und privaten Flächen, an Straßen und im Rahmen von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung. Welche Artenvielfalt fehlt, wo bestehen weitere Möglichkeiten für Maßnahmen im Rahmen der „essbaren Stadt“, urbanes Gärtnern, Platz-Gestaltung, Angebote für Spiel und Sport, Fuß- und Radwege oder Hundefreilaufwiesen. Wo entstehen Probleme oder Gefahren durch starken Verkehr an Spielflächen? Auch Möglichkeiten für Trinkwasserbrunnen, Parkbänke, Mülleimer oder öffentliche WC-Anlagen sollen Berücksichtigung finden.
Masterplan Stadtgrün
Die Befragung im Bezirk Rodenkirchen fußt auf dem Beschluss des Stadtrates von 2021, der den Masterplan Stadtgrün entwickelt hat. In einer ersten Bearbeitungsphase wurden alle Bestandteile der grünen Infrastruktur Kölns erfasst, gesichert und qualifiziert. In der zweiten Phase, im „Programm Stadtgrün“, sollen auf Ebene der Stadtbezirke unter anderem Potenzialflächen für Grün und Möglichkeiten zur Entsiegelung gesammelt werden. Die Befragungen in Ehrenfeld und Kalk, Nippes und Mühlheim, Chorweiler und Porz, sind bereits abgeschlossen.
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Ziel des Programms ist die gerechte Verteilung und die nachhaltige Nutzung der Grünflächen innerhalb des Stadtgebiets. Durch die Beteiligung soll nicht nur der städtische „Ideenspeicher“ gefüllt werden. Konzepte könnten so gezielter nach Themenschwerpunkten zusammen gefasst werden. Die Anmerkungen sollen überdies an die Fachämter weiter gegeben werden und können in städtebauliche Konzepte einfließen. Neben der Online-Beteiligung, die bis zum 22. März läuft, ist am Samstag, 21. März, pünktlich zum Frühlingsanfang, eine Bürgerwerkstatt in der Stadtteilbibliothek an der Schillingsrotter Straße 38 geplant.
