Es soll eine McDonald's-Filiale mit technischen Finessen und Premium-Design werden. Am Donnerstag war der Spatenstich in Kommern.
Nächste FilialeBereits im Juli soll der McDonald's-Neubau in Kommern eröffnet werden

Spatenstich im Baugebiet Monzenbend: Generalunternehmer Erich Meier (v.l.), Bürgermeister Michael Fingel, Wirtschaftsförderer Christian Habrich, Fillial-Betreiber Mats Riepenhausen sowie Jörg Walleshauser und Peter Schürger vom McDonald’s-Konzern.
Copyright: Heike Nickel
16 Wochen lautet das Ziel. Dann sollen die ersten Cheeseburger, Big Macs und Happy Meals über die Theke gehen. Am Donnerstag gab es den traditionellen Spatenstich auf dem Gelände im Baugebiet Monzenbend, bei dem unter anderem Mechernichs Bürgermeister Michael Fingel, Wirtschaftsförderer Christian Habrich sowie Franchisenehmer und Filialbetreiber Mats Riepenhausen beherzt ihre Spaten in den Sand stießen.
Auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück lässt sich noch nicht erahnen, dass dort schon bald ein Fast-Food-Restaurant stehen wird. Ein hochmodernes, versichert Mats Riepenhausen, der bereits in Blankenheim und Erftstadt McDonald's-Filialen betreibt. Alle Optionen, die der Konzern für den Bau neuer Filialen in puncto Technik und Design bereithält, werden in Kommern genutzt. „Es ist dann in der Region die modernste Filiale, mit absolutem Premiumdesign – sehr hell, freundlich und mit hochwertigen Materialien“, schwärmte Riepenhausen am Donnerstagmittag.
Täglich wird im Umfeld der Filialen der Müll aufgesammelt
Wie hoch die Investitionssumme genau ist, wollte er nicht verraten. Nur so viel: „Sie liegt im siebenstelligen Bereich.“ Das Flachdach des Kommerner Schnellrestaurants soll komplett mit Photovoltaik bestückt werden, so dass zumindest ein Teil des Energieaufwandes darüber generiert werden kann. Auf dem Parkplatz entstehen vier Schnell-Ladesäulen für Kundschaft mit E-Auto. McDonald's setze schon länger auf Nachhaltigkeit. Müll werde genauestens getrennt, benutzte Becher und Kartonagen werden recycelt und landen als kleine Bücher für Kinder in den Happy-Meals-Tüten.

Auch Leckereien aus dem Angebot des Fastfood-Konzerns fehlten nicht.
Copyright: Heike Nickel
Und auch auf den wilden Müll, der sich in den Umgebungen der Schnellrestaurants leider vielfach findet, sei man eingestellt: „Wir machen täglich unsere Runden im Umfeld der Filialen und sammeln diesen Müll ein“, versicherte Mats Riepenhausen. Sollte trotzdem jemand noch „Müllhotspots“ entdecken, dürfe derjenige sich gerne in der Filiale melden.
Der Franchisenehmer betont, dass trotz verbesserter Technologie und digitaler Innovationen keine Arbeitsplätze wegfallen würden. Im Gegenteil: „Das Restaurant wird zwei Küchenlinien haben. Das heißt: Die Kapazität der Produktion ist hoch. Dafür benötigen wir Personal, sogar viel Personal.“ Menschen ab 16 Jahren dürfen sich bewerben. Auch Ausbildungsplätze soll es geben – zur Fachkraft im Gastgewerbe und zur Fachkraft in der Systemgastronomie.
Im Anschluss an den obligatorischen Spatenstich gab es noch Kaffee und ein paar Leckereien aus dem Sortiment der Fast-Food-Kette. Im gastronomischen Bereich, so Bürgermeister Michael Füngel zufrieden, sei mit dem Bau des Kommerner McDonald's-Restaurants dann alles vertreten in Mechernich.
Rund 55 neue Arbeitsplätze entstehen
Die neue McDonald's-Filiale in Kommern wird 202 Sitzplätze bieten, davon 95 im Außenbereich. Das Konzept sieht Gruppentische vor, teilweise drehbare, was vor allem für Familien von Vorteil sein soll.
Das Fast-Food-Restaurant wird eine Doppelspur beim Drive-in haben, so dass Bestellungen noch schneller abgewickelt werden können. Auch wird es Curbside-Parkplätze geben: speziell markierte Stellplätze, auf denen Kunden ihr per App bestelltes Essen direkt ans Auto geliefert bekommen.
Rund 55 Arbeitsplätze sollen in der Kommerner Filiale entstehen – von Vollzeitstellen über Schülerjobs bis hin zu Ausbildungsplätzen. Interessenten können sich schon informieren und bewerben.
