In Marienheide ist die Klosterstraße nach monatelanger Sanierung fast fertig – letzte Arbeiten laufen noch vor der Öffnung.
VerkehrKlosterstraße in Marienheide kurz vor der Freigabe

Kinder der katholischen Kindertagesstätte gestalten die neuen Beete an der Klosterstraße.
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Nach rund neun Monaten Bauzeit steht die Klosterstraße in Marienheide kurz vor der vollständigen Wiederfreigabe. Mit einer symbolischen Eröffnung wurde das Projekt nun abgeschlossen, für den Verkehr freigegeben wird die Straße allerdings erst Ende der kommenden Woche.
Baubeginn war am 8. Juli 2025. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Dezember abgeschlossen sein, verzögerten sich jedoch aufgrund der Witterung im Winter.
Die Maßnahme ist Teil des 2016 gestarteten integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) der Gemeinde und gilt als weiterer Baustein zur Aufwertung der Ortsmitte. Entsprechend umfassend fielen die Arbeiten aus. Neben der Sanierung des Kanals und der Verlegung neuer Versorgungsleitungen – darunter auch Strom und Glasfaser – wurde die Fahrbahn grundlegend erneuert. Zudem entstand ein neuer Mehrzweckstreifen, zwei Rampen sorgen künftig für mehr Barrierefreiheit. Auch Treppenanlagen und die Straßenbeleuchtung wurde erneuert. Die Straße bleibt wie schon vor den Bauarbeiten eine Einbahnstraße.
Insgesamt wurden 230 Quadratmeter Naturstein und 540 Quadratmeter Pflaster in der Klosterstraße verlegt. Die Kosten der Sanierung belaufen sich dabei auf rund 536.000 Euro und liegen damit leicht über der ursprünglich geplanten Summe von etwa 500.000 Euro. Für Bürgermeister Sebastian Heimes ist die Investition dennoch gut angelegt: „Das hat sich aus meiner Sicht gelohnt, wir wollen ja auch die nächsten 80 bis 100 Jahre was davon haben“, sagte er mit einem Augenzwinkern.
Dass die Straße noch nicht unmittelbar freigegeben wird, liegt laut Bürgermeister Sebastian Heimes nur an kleineren Restarbeiten. Diese sollen in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Der Auftrag für die Arbeiten war im Mai des vergangenen Jahres erteilt worden. An der Umsetzung waren die Firmen Hombach sowie das Ingenieurbüro Donner und Marenbach beteiligt, unterstützt vom Bauhof. Auch die kleinsten Anwohner haben geholfen: Kinder der katholischen Kindertagesstätte bepflanzten die neuen Beete entlang der Straße.

