Wo früher Braunkohle abgebaggert wurde, startet RWE mit Partnern ein Projekt, um die Artenvielfalt im Tagebau Hambach zu erhöhen.
PilotprojektWildpferde werden auf der Sophienhöhe bei Elsdorf angesiedelt

Wildpferde wie diese sollen auf der Sophienhöhe angesiedelt werden.
Copyright: Twan Teunissen
In der kommenden Woche (13. Juni) werden erstmals Wildpferde auf der Sophienhöhe im Rhein-Erft-Kreis ausgesetzt. Schauplatz ist die „Goldene Aue“, eine große Offenlandfläche auf der Sophienhöhe.
Die Pferde, es werden sieben bis zehn sein, werden das Grasland in einem abgesteckten Bereich von Bäumen und Sträuchern freihalten und damit nicht nur die Standortvielfalt, sondern auch die Artenvielfalt in der Rekultivierung des Tagebaus Hambach weiter erhöhen, heißt es vonseiten der RWE Power AG.

Mensch und Tier nah beieinander. So sieht es die Neuland Hambach GmbH.
Copyright: Neuland Hambach GmbH
Sie startet das Projekt mit der Neuland Hambach GmbH und der Stiftung FREE Nature. Die Wildpferde sollen ein zusätzlicher Anziehungspunkt für die Naturfreunde in der Region sein.
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Die Sophienhöhe, auch Monte Sophia genannt, ist eine durch den Abbau von Braunkohleflözen des Tagebaus Hambach entstandene rekultivierte Abraumhalde. Ihr Name leitet sich aus den in der Nähe der heutigen Sophienhöhe gelegenen Gutsbetrieben Sophienwald und Sophienerde ab.
1988 wurde mit der Rekultivierung begonnen
1988 wurde mit der forstlichen Rekultivierung der Sophienhöhe begonnen, die längst zu einem Naherholungsgebiet geworden ist. Rund 90 % der Flächen sind bewaldet und forstlich bewirtschaftet, viele kleine Lichtungen und mehrere kleine Teiche sind eingestreut. (jtü)